Gruppenreise La Vida Cubana mit Badeaufenthalt im Sol Palmeras Varadero

Gruppenreise La Vida Cubana mit Badeaufenthalt im Sol Palmeras Varadero (November 2018)

Latin_America_Tours_Kuba_VaraderoGuten Tag Frau Gaito

Wir sind erst gerade von dieser einzigartigen Rundreise in Cuba zurückgekehrt und die Wärme der Sonne und deren Landsleuten fehlt uns schon... ☹

Wir sind sehr froh, dass wir über Ihnen diese Rundreise gebucht haben, sie haben dazu beigetragen, dass wir einen unvergesslichen Urlaub in Cuba erleben konnten. Wir würden jederzeit wieder über Sie buchen.

Die verschiedene «casa particulares» und deren Anwohner waren ohne Ausnahme eine tolle Erfahrung. Und.. dank dem grossartigen Reiseleiter Jesús M. Rolando Casamayor war diese Rundreise für uns ein einmaliges Erlebnis. Jesús hat uns jeden Morgen abgeholt und so hatten wir jeden Tag ein volles Programm. Die Führung war ausgezeichnet. Alles hat reibungslos und ohne Probleme funktioniert. Er hat alles so super geplant, dass wir immer alles sehen konnten wo im Programm stand.. Er war rücksichtsvoll und wir fühlten uns bei ihm absolut sicher.

Er hat alles super organisiert und Spontane, nicht geplante Stopps wie z.B. Getränke und Internetkarten einkaufen, Geld wechseln etc. waren kein Problem. Unsere Fragen wurden von ihm immer nach bestem Wissen beantwortet da er sehr gut Deutsch gesprochen hat haben wir alles bestens verstanden. Er hat es möglich gemacht, dass wir Land und Leute wirklich erleben konnten. Zudem hatte er eine sehr freundliche Umgangsweise mit uns und seinen Landsleuten.

Er ist ein unterhaltsamer, lebensfroher Mensch mit dem man das Land wirklich erleben kann. Es hat uns alles sehr viel Spass gemacht, mit ihm zu reisen und haben auch wie Freunde zusammen diskutiert, angestossen und zusammen gelacht. 😊

Es war eine tolle Erfahrung und ich würde jedem diese Reise empfehlen, der Cuba und seine Menschen erleben will.

Ganz lieben Gruss
E. & F. aus der Schweiz

Mietwagenreise Kuba

Mietwagenreise Kuba (November 2018)

Kuba_Oldtimer_Reisen_Latin_America_Tours

Allgemeines
Gerne geben wir Ihnen weiter, was uns während unserer Reise aufgefallen ist und was für zukünftige Reisende wichtig sein könnte. Grundsätzlich ist es bei Individualreisen sehr zu empfehlen, jemanden dabei zu haben, der/die etwas Spanisch spricht, lesen kann und versteht. Die Englischkenntnisse der Kubaner halten sich vor allem auf dem Land in Grenzen.
Aufgrund der guten Vorbereitung von Latin America Tours verlief unsere Reise ohne größere Probleme und zu unserer vollsten Zufriedenheit. Dank der Tipps für Kuba und das Booklet, das uns mitgeschickt wurde, blieben uns viele Unannehmlichkeiten erspart, z.B. die „Wegelagerer-Masche“ (siehe Überlandfahrten). Die Wegbeschreibungen rund um Havanna waren eine ganz große Hilfe. Wir hatten zwar zur Sicherheit ein Offline-Navi dabei, nutzten aber hauptsächlich die Wegbeschreibungen – ohne Probleme und ohne größeres Verfahren.

Überlandfahrten
Wir sind mit dem Mietwagen von Havanna auf der A4 nach Viñales und zurück, sowie auf der A1 nach Cienfuegos gefahren. Äußerste Konzentration ist notwendig, um den unglaublichen Schlaglöchern – ab und zu sogar richtigen Kratern – auszuweichen. Auf der Autobahn tummelt sich alles, was Räder und/oder Hufe hat. Man muss höllisch aufpassen, denn es gibt Gegenverkehr, Fußgänger, Pferdekutschen, Vaqueros auf dem Weg zur Arbeit, Fahrradtaxis und Tiere aller Art. Den Tipp, möglichst nicht bei Dunkelheit zu fahren, legen wir allen Reisenden dringend ans Herz. Die Sache mit den „Wegelagerern“ ist durchaus ernst. Wer kein Spanisch versteht, ist umso mehr gefährdet. Und so läuft die Masche ab:

Wir wurden von einem Mann angehalten, der ein mit Abzeichen geschmücktes Hemd trug und eine (gefälschte) ID-Karte vorzeigte. Im besten Spanisch stellte er sich als Angestellter einer Sicherheitsfirma vor und fragte, wo wir hinfahren möchten. Als ich Viñales erwähnte, sagte er uns, die Straße nach Viñales sei wegen eines Unfalls mit einem Lastwagen gesperrt. Er sei aber gerne bereit, uns eine Umleitungsstrecke zu
zeigen, wenn wir ihn mitnähmen. Spätestens dann kurbelten wir das Fenster hoch und fuhren schnell weiter.
Der zweite Fall ereignete sich nach dem gleichen Muster in Havanna, kurz vor der Auffahrt auf die A1 Richtung Cienfuegos. Da waren wir schon gewarnt. Der junge Mann behauptete, die Auffahrt sei wegen eines Unfalls gesperrt und er würde uns gerne einen Umweg zeigen. Natürlich war an beiden „Unfallszenarien“ überhaupt nichts dran.

Auf den Autobahnen gibt es nur sehr wenige Raststätten mit mehr oder minder funktionsfähigen Toiletten und noch weniger Tankstellen. Wenn der Tank halb voll ist, sollte man dringend eine Tankstelle suchen. Notfalls die Autobahn verlassen und in die nächste Ansiedlung fahren. Das Tanken muss auch gelernt sein. Es gibt blauen (95 Okt) und roten (90 Okt) Sprit. Man muss zunächst beim Kassierer seine Intention zu Tanken anmelden und die Zapfsäule nennen, die dann freigeschaltet wird. Dann darf man tanken und bezahlen. Hat immer gut geklappt, nur in Cienfuegos hat uns der Tankwart um 10 CUC betrogen, was uns leider erst im Nachhinein aufgefallen ist. Auch hier gilt: Augen auf, rechnen und u.U. reklamieren.

Gebuchte Halbtagestour „Havanna – Traditionell und Authentisch“
Ein absolutes Erlebnis! Authentisch im besten Sinne und hoch interessant, mit viel Gefühl und Liebe zusammengestellt. Unsere Reiseleiterin gab uns viele Informationen über Havannas Vorort Guanabacao und die kubanische Musik. Die Führung durch das Voodoo-Museum war wunderbar, ebenso die Stunden in der „Casa de Vino“ mit dezenter Live-Musik (nur eine Gitarre und ein sehr guter Sänger), selbst gemixten Mojitos, netten, aufschlussreichen Gesprächen, einem guten Essen im Patio und als Highlight Domino-Spielen mit den besten drei Spielern der Stadt, die mit uns Greenhorns ihren Spaß hatten – so lange, bis wir auch mal gewonnen
haben. Das war für alle Beteiligten ein schöner Nachmittag. Absolut empfehlenswert.

Mietwagen
Wir sollten unseren Mietwagen um 9.00 Uhr im Hotel Memories Miramar abholen, konnten aber mit dem Gefährt erst 4 ½ Stunden später die Station verlassen. Hätten wir nicht unsere geduldig für uns kämpfende Lillian gehabt, wäre die Wartezeit ziemlich langweilig geworden. So aber erfuhren wir von Lillian viel Insiderwissen über Kuba und das (anstrengende) Leben dort, über die Revolution und ihre Folgen, über den immer noch anhaltenden Kult um die Helden der Revolution und vieles mehr. So konnten wir sogar der Wartezeit ein wenig Positives abringen.

Das Auto – ein Peugeot SUV – war zufriedenstellend. Wir konnten unser Gepäck problemlos verstauen und hatten unterwegs keinerlei technische Probleme. Die Mietwagenfirma bat uns, das Auto am 29.11. wieder am Hotel abzugeben, man würde uns dann zum Flughafen bringen. Das war uns sehr recht, da wir den Weg schon kannten und außerdem die Drop-Off-Charge entfiel. Was uns auffiel war, dass keiner der Angestellten der Mietwagenstation Englisch sprach. Einmal mehr waren Spanischkenntnisse gefragt.

Quartier Viñales – Villa El Carretero
Die Villa El Carretero war sehr schwer zu finden, weil es in Viñales so viele Casas Particulares gibt. Als wir die Villa endlich gefunden hatten, schien sie aber ausgebucht zu sein und die Besitzerin nahm uns vier Häuser die Straße runter mit zu einem Compound mit kleinen Einzelhäuschen, wo wir zwei Zimmer beziehen konnten. Das Doppelzimmer war soweit OK, nur sehr klein. Es war uns unmöglich, unseren Koffer zu öffnen, weil einfach nicht genügend Platz dafür war. Unsere Mitreisende bekam ein noch kleineres, ziemlich lautes Zimmer neben der Fernseh und Frühstücksterrasse zugewiesen. Die Zimmer waren relativ neu ausgestattet, sehr sauber und gepflegt, mit funktionierenden Toiletten und Duschen. Das Frühstück war ausreichend und frisch zubereitet. Trotzdem sollte man zukünftig darauf bestehen, ins gebuchte Haupthaus zu kommen.

Quartier Cienfuegos – Hostal Marina
Das Hostal Marina ist sehr zentral und relativ ruhig gelegen. Eine temporäre Baustelle machte ein wenig Lärm am Morgen. Parkplätze gibt es vor der Tür. In die Innenstadt braucht man 10 Minuten zu Fuß. Die Zimmer waren sehr sauber und im Gegensatz zu Viñales auch geräumig. Die sanitären Anlagen funktionierten bestens. Das Frühstück sowie ein Abendessen im Dachrestaurant waren reichlich und frisch zubereitet, und der Blick über die Dächer von Cienfuegos bei Sonnenuntergang einfach schön. Bis 10 Uhr abends werden Cocktails serviert, zu sehr moderaten Preisen und von einer freundlichen Service-Crew. Das Hostal Marina kann wärmstens empfohlen werden.

Vielen Dank für die freundliche und effiziente Beratung und Buchung unserer Reisebausteine!

G. & R. S. aus Deutschland

La Vida Cubana mit Badeverlängerung – mit der Familie unterwegs auf Kuba

La Vida Cubana mit Badeverlängerung - mit der Familie unterwegs auf Kuba (November 2018)

Liebe Frau Engler

Wir hatte sehr schöne interessante abwechslungsreiche Ferien. Angefangen vom ersten Abend Empfang am Flughafen bis Rücktransport zum Flughafen hat alles wunschgemäss und zeitlich funktioniert.

Mit unserem Reiseleiter Herrn Jorge Luis Perez hatte wir sehr grosses Glück und waren wir sehr sehr zufrieden. Zum einen hat er alles immer sehr gut zeitlich organisiert – klärte immer schon während der Fahrt oder früher unsere nächsten Besichtigungspunkte oder Unterkünfte ab. Zum andern sein enormes Wissen - er konnte immer genügend Information liefern - egal ob wir in der Stadt auf dem Lande oder auf Wanderung waren.

Die von ihnen ausgewählten Unterkünfte haben uns alle gefallen, jedes für sich hatte seinen Flair. Freundlichkeit der Leute, Sauberkeit und Essen hat alles gepasst. Einzig die Unterbringung in Havanna war ein wenig ab vom Zentrum der Stadt – nach kleiner Irrfahrt mit lokalem Taxi erreichten wir am 2. Abend aber auch dieses wieder.

Gerne bedanken wir uns auch bei Ihnen für die Planung unsere Reise und werde sie auch in meinem Bekanntenkreis weiterempfehlen.

Vielen Dank nochmals
Freundliche Grüsse
D.B.

Peru – Reisebausteine individuell

Peru - Reisebausteine individuell (Oktober 2018)

Sehr geehrter Herr Rassmann

Ich möchte mich kurz zurückmelden.
Unser Aufenthalt in Peru war sehr schön. Alle Buchungen, die Sie für uns gemacht haben, haben geklappt, d.h. die Kontaktpersonen waren immer vor Ort und haben uns sicher zum nächste Ausgangspunkt gebracht. Cruz del Sur ist eine gute Bus-Transportgesellschaft.

Der Tag in Machu Picchu war sehr erlebnisreich. Wir sind um ca. 08.00 Uhr hinauf zum Eingang und waren dann 3 Stunden auf eigene Faust drin und sind zum Sonnengate hinaufgewandert und dann zurück zum Guardian House wo wir den Reiseleiter für den Besuch der Inkastadt getroffen haben. Diese Empfehlung hat uns Elisabeth (Reiseführerin vom Vortag) gegeben und sie hat dann auch den Machu Picchu-Führer informiert, dass wir uns beim Guardian House treffen, damit wir noch genügend Zeit vorher haben. Wenn wir das nicht gemacht hätten, hätte uns der Reiseführer in 2 - 3 Stunden durch die Inkastadt geführt und wir hätten danach wieder hinunterfahren müssen.

Freundliche Grüsse
U.V.

Mietwagenreise Der Osten Kubas

Mietwagenreise Der Osten Kubas (Oktober 2018)

Endlich Internet. Bereits gestern sind wir in Holguín gelandet. Bei Dunkelheit verließen wir mit unserem Mietauto den Flughafen. 58 km bis Bayamo, der Geburtsstadt Céspedes. Normalerweise ein Katzensprung. „Fahrt nicht schneller als 30“, rief uns Freddy (der lokale Reiseleiter der Agentur) hinterher. „In Kuba hat keiner Licht.“ Komisch, dachten wir. Wir waren doch letztes Jahr schon mal in Kuba, da fuhr jeder mit Licht. Jetzt wissen wir, warum. Wir sind im OSTEN. PKW‘s fahren hier fast nicht, alle sind unterwegs zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit dem Moped oder mit dem Pferdegespann. Tatsächlich im Dunkeln und ohne Licht. Der Asphalt hat teilweise tiefe Löcher. Regen und Gewitter erschweren uns die Sicht. Wir tasten uns Kilometer für Kilometer vor und erschrecken jedes Mal, wenn auf einmal vor uns ein Gespann auftaucht. Eine völlig andere Welt. Aber irgendwie passt genau diese Gegend zu uns. Da es immer noch stark regnet, gehen wir ins Restaurant unseres Hotels Royalton Bayamo. Geschlagene 3,50 CUC (Umrechnung zum Euro ca. 1:1!) kostet uns das Abendbrot für 2 Personen incl. Getränke, Salat, Hauptspeise und Dessert 😊

Heute früh (Montag) haben wir uns zeitig auf den Weg in die Sierra Maestra gemacht. Unser jahrelanger Traum, uns durch das Gestrüpp dieser Bergwelt zu fitzen, um die Comandancia von Fidel Castro zu finden, geht heute endlich in Erfüllung. Ein Brötchen und eine Cola sind unser Proviant. Obwohl eine Strecke bis zum Stützpunkt des Verstecks von Fidel und seiner Truppe nur 4 km ist, ist fast jeder einzelne Schritt mit einer Überlegung verbunden, auf welchen Stein wir treten. Morast, Gestrüpp, Felsen, steile Abgründe, so abenteuerlich hatten wir uns das nicht vorgestellt. Es hat sich gelohnt. Wir sehen alle Verstecke, den Hubschrauberlandeplatz, die Krankenstation, die Radiostation. Echt der Wahnsinn, wie es den Guerillakämpfern vor über 60 Jahren gelungen ist, die Revolution hier in dieser unwirtlichen Gegend vorzubereiten. Wie viele Kämpfer ihr Leben verloren und welch Wunder es ist, dass Fidel überlebte. Und wir stehen inmitten dieser Gegend, von der wir schon so viel gelesen haben.

La Vida es un carnaval!“ ist eines unserer Salsa Lieblingslieder. In Niquero steppt der Bär. Bis Sonntag ist hier Karneval. Schade, dass wir Dienstag früh weiter wollen. Alle Straßen vollgestopft mit Ständen und Fahrgeschäften. Und mit Musik um ein Vielfaches lauter als bei meiner letzten Geburtstagsfete bis in den frühen Morgen hinein. Jedes Pferd ist kostümiert. Inmitten eines solchen Festes muss also das Lied entstanden sein. Die Kubaner sind einzigartig gut drauf. Aber nicht nur Karneval erleben wir hier, auch eine der letzten großen Zuckerrohrfabriken steht in der kleinen Stadt.

Am Dienstag wollen wir die Stelle des karibischen Meeres finden, an der die Grandma am 2. Dezember 1956 gelandet ist. Wir fahren also von Niquero Richtung Süden, entlang der Küste. Die Straße wird schlechter und schlechter. Aber mit 30 km/h übersehen wir nur wenige Schlaglöcher. José ist hier im Nationalpark Desembarco del Granma unser Guide, er spricht zwar leider kein Wort Englisch, nimmt aber Rücksicht auf unser 2. Semester Spanisch und setzt im Notfall Hände und Füße mit ein. Wir laufen knapp 2 km auf einem künstlich angelegten Betonsteg durch Mangroven, wir lernen sehr viel über das damals Geschehene dazu, wissen jetzt, wie sich Mangroven vermehren und können es nicht verstehen, wie die Guerilleros mit 25 kg Munition und Gepäck am Leib es geschafft haben, an Land zu kommen. Immerhin versanken sie mit jedem Schritt bis über die Knie im Mangrovensumpf. Ein unglaublicher Moment für uns, als wir nach einer halben Stunde im Meer an genau der Stelle der Landung angekommen sind.

Heute, am Mittwoch, haben wir eine der schönsten Strecken vor uns, sagen die Kubaner. Von Marea del Portillo geht es eine wiedereröffnete Küstenstraße entlang nach Santiago de Cuba. 170 km. Kaum aus der Hotelanlage raus, ist die Straße Richtung Osten kaum befahrbar. Tiefe Löcher, keine Ausweichmöglichkeit, 10 km/h. Die Landschaft ist so herrlich, immer direkt am karibischen Meer entlang, Stück für Stück, dass es ohnehin schade drum wäre, hier mit 60 oder mehr km/h lang zu jagen. Ein Traum diese Landschaft. Gegen 14 Uhr Fahrerwechsel. Kein Wunder, das Fahren strengt an. Keine Menschenseele zu sehen, seit Ewigkeiten nicht. Auch keine Anhalter. Zurückgelegter Weg: ca 50 km. Ich ziehe mir ordentliches Schuhwerk an, um immer schnell auf die Bremse treten zu können. Aber was ist das dort vorn? Ein LKW kippt Teer ab. Tatsächlich, ab hier ist die Straße gut. Armer Thomas. Solche Fahrbedingungen hätte ich dir auch gegönnt. Ich drehe die kubanische Musik lauter und ruckzuck bin ich im 5. Gang. 80 km/h.

Santiago de CubaAm Donnerstag haben wir gleich neben dem Hotel eine Stadtführung gebucht. Und was wir nicht ahnten, wir wurden mit einem coolen Oldtimer Baujahr 1953 abgeholt. Ein herrliches Erlebnis, den ganzen Tag damit rumgekutscht zu werden. Neben den klassischen Sehenswürdigkeiten wie Moncada Kaserne, Bacardi Rum Factory, Platz der Revolution, die Festung El Morro, per Boot auf die kleine Insel Cayo Granma, auf der eine traditionelle Fischergemeinde mit 120 Haushalten lebt bis ins 20 km entfernte El Cobre mit Kubas heiligster Pilgerstätte ist unser heutiger absolute Höhepunkt, auf dem Cementerio Santa Ifigenia vor Fidels Grab zu stehen.

Die Fahrt heute geht über Guantánamo durch herrliche Landschaften mit Kakteen, Palmen und durch kleine Dörfer nach Baracoa. Die Straße ist sehr gut. Toilettenstopp. Kaum war die Hose unten, kam ein Motorradfahrer, brauste vorbei und drehte sofort wieder um zu uns. „Hola, ich bin Ronald. Fahrt ihr nach Baracoa? Ich habe paar Tage frei und wenn ihr Lust habt, nehme ich euch mit auf die Kakaoplantage, zeige euch Fischerdörfer, wir können direkt am Meer essen, laufen paar Stunden durch die Botanik, fahren an die schönsten Karibikstrände und...tanzt ihr Salsa? „Morgen früh um 9 vor dem Hotel, Ronald. Perfecto.“
Kubaner sind wirklich pünktlich. Um 9 Uhr geht’s los. Ronald ist ein Sausewind. Die Musik wird hoch-, die Autoscheibe runtergedreht, Sonnenbrille auf und ab geht’s durch die engen Gassen Baracoas. Wir besuchen einen Gottesdienst, sehen die Hatuey Statue. Er zeigt uns seine Farm, auf der er auch Kokosnüsse, Avocados und Papayas erntet, sein Haus, welches durch den Hurrikan Matthew vor zwei Jahren noch nicht wieder ganz fertig ist. Übrigens sind dadurch vor 2 Jahren große Teile der Stadt und der ganzen Umgebung zerstört worden. Wir fahren zu Liesbeth auf die Kakaoplantage.
Weiter geht’s zu einer Wanderung durch Dörfer, wir entdecken viele Heilpflanzen, fahren mit einem Boot und gehen im Fluss Yumuri baden. Ronald ließen wir zurück im Fischerdorf. Als wir gegen 15 Uhr zurückkamen, hatte uns eine Familie schon Fisch mit allerhand kubanischem Drumherum gebraten. Wir essen direkt vor dem Meer. Auf dem Rückweg halten wir an einem wunderschönen Strand an, die Palmen beugen sich Richtung Meer. Ich trinke aus einer Kokosnuss Cocoloco. Man, der hat‘s in sich. Wir tanzen am Strand Salsa. Es ist wie ein Traum.

Heute ist Dienstag und für uns schließt sich der Kreis unserer Reise auf Fidel‘s Spuren. Wir kommen im Jahr 1926 an: Auf dem Weg von Cayo Saetía nach Holguín suchen wir das Anwesen seiner Familie auf, sein Kinderbett, das Schulhaus, das
Fidel besuchte, bevor er wegen seiner herausragenden Schulleistungen nach Santiago umzog und das Grab seiner Eltern und einige seiner Geschwister. Die Finca las Manacas in der Nähe des Dorfes Birán ist seit einigen Jahren zur Besichtigung freigegeben.

Seit Mittwoch sind wir nun im Paradies. Guardalavaca. 5 Tage, bis Sonntag all inclusive. Ein traumhafter Strand, unser Zimmer mit Blick auf das Meer, viele Bars und Restaurants, jeden Abend Shows und nichts deutet auf Masse hin. Die Kubaner sind liebenswert, die Buffets ein Traum, die Musiker haben Feuer. Wir sind glücklich über eine so schöne Zeit, wir freuen uns, dass sich unsere Tanzschule inzwischen so auszahlt, wir sind hochmotiviert weiter Spanisch zu lernen. Wir freuen uns, dass wir alles immer gleich aufgeschrieben haben, an langen Winterabenden blättern wir oft in unseren Reisetagebüchern. Wir sind Desiree Gaito von Latin America Tours für die perfekte Vorplanung und Buchung unseres Mietautos und der Unterkünfte so so dankbar. Freddy, der Repräsentant vor Ort, hat uns paar Mal während der Reise aufgesucht und sich nach unserem Wohlbefinden erkundigt, das finden wir einfach klasse und eine ganz tolle Kundenbetreuung. Wir können allen einfach nur empfehlen: Bucht Kuba bei Latin America Tours!