Reiseziel Guatemala

Guatemala, Panajachel, Lago Atitlan, See, Vulkan, Reisen

TOP 10 SEHENSWÜRDIGKEITEN

  • Von aktiven Vulkanen umringte Kolonialperle Antigua
  • Mayastätte von Tikal mit top erhaltenen Pyramiden
  • Farbenfroher Markt von Chichicastenango
  • Tiefblauer Atitlansee inmitten majestätischer Vulkane
  • Inselstadt Flores und Lago de Petén
  • Izabalsee und Fluss Rio Dulce an die Karibik
  • Garifuna Kultur & Karibik-Flair in Livingston
  • Maya-Ruinen von Yaxhá
  • Türkisblaue Wasserfälle von Semuc Champey
  • Die berühmten Stelen von Quirigua
Guatemala, Tikal, Maya Tempel, grosse Pyramide, Reisen

SPEZIALISTEN-TIPPS
von Tanael Michel:

Besuchen Sie frühmorgens – oder noch besser schon am Vorabend – die Strassen rund um die Kirche von Chichicastenango, und sehen Sie den Mayas bei den Vorbereitungen des allwöchentlichen Marktes zu. Das geschäftige Treiben wird auch Sie in Ihren Bann ziehen.

Lassen Sie sich vom ausgewiesenen Mayalogen, dem Schweizer Marco Gross, für ein paar Tage begleiten. Niemand erzählt die Legenden, Mythen und Geschichten der Mayas so lebendig wie er. Seine Basis befindet sich unweit der Ruinen von Tikal und Yaxhá.

Ein Abstecher nach Honduras zur Besichtigung von Copán sollte in jedem Guatemala-Programm seinen Platz finden. Copán gehört zusammen mit Tikal und Chichén Itzá zu den drei absolut bedeutendsten Mayakomplexen mit der grössten Geschichte in der Mundo Maya.

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AKTIVITÄTEN & AUSFLÜGE

  • Aktive Vulkanwanderung wie zum Beispiel auf den Pacaya oder Acatenango
  • Besuch einer Kaffee-Hacienda im Hochland von Quetzaltenango
  • Mountainbiketour bei den Vulkanen von Antigua
  • Abenteuerliches Wasserbahnrutschen im Petén Itzá See
  • Farbenprächtige lokale Hochlandmärkte besuchen und erleben
  • Bootsfahrt auf dem Rio Dulce bis nach Livingston
  • Surfen an der Pazifikküste in der Casa Paredon
  • In einem «Guate Chicken Bus» fahren und mit den Leuten ins Gespräch kommen
  • Auf den Spuren des Quetzals im Biospährenreservat Baja Verapaz
  • Baden in den heissen Quellen «Fuentes Georginas» von Xela
  • Besuch des spanischen Castillo San Felipe am Izabal See
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Land & Leute

Geschichte

Guatemala ist der bevölkerungsreichste Staat in Zentralamerika. Das Hochland ist das kulturelle Zentrum Guatemalas. In einem tiefergelegenen Tal liegt die heutige Hauptstadt Guatemala-Stadt. Zeugnis der präkolumbischen Geschichte sind eine grosse Anzahl von Resten alter Maya-Kulturen. Nach der Eroberung durch die Spanier blieb das Land bis zum Jahre 1821 spanische Kolonie. 1840 entstand der unabhängige Staat Guatemala. Die erste Zeit der Republik war gekennzeichnet durch konservative Regimes. Die Zeit von 1871 bis 1944 wird als liberaler Nationalstaat bezeichnet. Die wirtschaftliche Modernisierung des Landes wurde forciert. Es wurden grossflächig Kaffee und Bananen angebaut. Mit der Oktoberrevolution von 1944 begann ein demokratisches Jahrzehnt in Guatemala. 1954 wurde Jacobo Arbenz auf Betreiben der USA gestürzt und ab 1960 herrschte in Guatemala ein Bürgerkrieg, der erst 1996 durch die Unterzeichnung eines Friedensvertrages formell für beendet erklärt wurde. Der Krieg hatte bis zu diesem Zeitpunkt mehr als 200.000 Menschen das Leben gekostet und über eine Million Flüchtlinge geschaffen.

Kunst

Guatemala ist – ähnlich wie die Nachbarländer – reich an Kunsthandwerk und Gemälden. Darunter finden sich die Töpferei, das Holzschnitzen sowie das Weben. Diese Kunsthandwerke können lokal erstanden werden und sind wunderschöne, sinnvolle Souvenirs.

Kultur

In der Literatur Guatemalas sind die Traditionen der Maya noch lebendig. Die Mythen- und Liedersammlung des Popol Vuh, die aus Sicht der Quiché-Indianer unter anderem von der Erschaffung der Welt berichtet, ist in verschiedenen Übersetzungen und Bearbeitungen erschienen. Der herausragende Schriftsteller Guatemalas und Zentralamerikas ist Miguel Ángel Asturias (1899 − 1974). Beeinflusst wurde er durch den Surrealismus. Er übersetzte den Popol Vuh ins Spanische. Zu seinen bekanntesten Werken gehören die „Legenden aus Guatemala“. 1967 erhielt er den Nobelpreis für Literatur. Rodrigo Rey Rosa (*1958), der gegenwärtig vielleicht wichtigste Autor Guatemalas, verbrachte viele Jahre in Europa und den USA sowie in Marokko und schreibt auf Action und Spannung ausgerichtete Kurzprosa und Romane, die vom schwierigen Leben in den lateinamerikanischen Städten handeln. 1984 erscheint das Buch von Elisabeth Burgos über die spätere Friedensnobelpreisträgerin Rigoberta Menchú.

Religion

Etwa 47% der Bevölkerung gehören der römisch-katholischen Kirche an und zirka 35% der protestantischen Kirche.

Musik

Die Musik in Guatemala hat ihre Wurzeln in den Überlieferungen der Urbevölkerung und europäischen Einflüssen seit Mitte des 16. Das Nationalinstrument Guatemalas ist die Marimba.

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Essen & Trinken

Die Küche Guatemalas ist im Vergleich zur europäischen Küche relativ eintönig. Dennoch kann man in Guatemala hervorragend essen. Dies ist sicherlich auch wegen dem hohen Ausländeranteil. Zu jeder Mahlzeit werden gebackene Maisfladen (Tortillas) serviert, die je nach Maissorte unterschiedliche Farben haben können. Das Mittagessen ist in Guatemala meistens sehr reichhaltig und wird in Form eines zwei- bis drei-Gang-Menüs (almuerzos oder comidas corridas) eingenommen.

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VIDEO GUATEMALA

Das Video nimmt uns mit von Antigua zu den schwarzen Stränden der Pazifikküste, den Mayatempeln im Dschungel von Petén, den Nebelwäldern an den Hängen hoher Vulkane, dem spektakulären Atitlan-See, in die Hochland-Regionen mit ihren bunten Indio-Märkten und Prozessionen, in die Hauptstadt Guatemala City, an die Wasserfälle von Semuc Champey und an die von Garifunas bewohnte Karibikküste.

Lassen Sie sich für Ihre Reise nach Guatemala inspirieren.

Bilder mit freundlicher Genehmigung des Instituto Guatemalteco de Turismo