Brisen des Wandels in Kuba

Kuba steckt mitten in einem Veränderungsprozess, man kann spüren, wie etwas in der Luft liegt, ein angespanntes Flirren, das Gefühl, dass Alt und Neu noch nicht ganz zueinander passen.   

Trinidad, Oldtimer in TrinidadSeit Jahrzehnten wurde in Kuba kaum etwas gebaut, Wohnraum ist so knapp, dass die meisten sich mit ihrer ganzen Familie in kleinste Wohnungen drängen. Kaum ein Haus, das nicht verkommen ist. Internet gibt es nur für einen Bruchteil der Bevölkerung – obwohl die Regierung jetzt öffentliche Hotspots angekündigt hat. Und selbst die Prepaid-Karten, mit denen Touristen das WLAN in Hotels nutzen können, sind immer wieder ausverkauft. Auch Supermärkte gibt es nur in großen Hotels, und die paar Nahrungsmittel, die man dort bekommt – H-Milch, Nudeln, die aus Chile importiert werden, Wasser – bleiben für Kubaner völlig unerschwinglich. Das Durchschnittsgehalt liegt hier bei 23 Dollar im Monat. Trotz Preisbindung für Nahrungsmittel und Miete reicht das den wenigsten.

Andererseits, woher kommen die ganzen Smartphones? Und die Nike-Turnschuhe? Und das Disney-Spielzeug? Wie ein Virus haben sich diese Produkte überall ausgebreitet. Man kann in der ganzen Stadt keinen Laden finden, in dem man so etwas kaufen kann. Meist handelt es sich um das alte Handy von Freunden oder Familienmitglieder, die im Ausland leben. Die kaufen dort die neueste Technik, und schicken dann die gebrauchten Geräte nach Hause.

Tourismus ist für viele Kubaner die einzige Einnahmequelle. Seit Raúl Castro in den letzten Jahren vorsichtig die Bedingungen für private Unternehmer gelockert hat, kann man jetzt die Zulassung für ein Restaurant beantragen, ein nagelneues Taxi fahren, oder seine Wohnung über Airbnb vermieten. Wenn man keinerlei Zulassung hat, kann man immer noch alte Zigarren auf der Straße verkaufen oder Touristen im Cadillac herumfahren.

Trinidad, KubanerWir haben unser Apartment tatsächlich über Airbnb gemietet, und es ist in Wirklichkeit noch viel schöner als auf den Bildern im Netz. Wir wohnen im elften Stock eines Fünfzigerjahre-Turms mit Blick über die Stadt im Südwesten und Aussicht aufs Meer im Norden. Wenn wir alle Fenster gleichzeitig aufmachen, weht eine angenehme Brise durch das Wohnzimmer, nachmittags der einzig erträgliche Ort in der ganzen Stadt. Wir halten lange Nickerchen auf dem dänischen Vintage-Designersofa und jeder von uns hat sein eigenes Bad. Aber wem gehört hier denn so was? Wohl kaum Professoren oder Taxifahrern. Außerdem hat die Vermieterin so schnell unsere E-Mails beantwortet, dass sie irgendwo leben muss, wo sie regelmäßigen Internetzugang hat. Höchstwahrscheinlich Miami oder Tampa.

Und so wird es weitergehen. Es wird Leute geben, die plötzlich viel Geld verdienen. Deutsche Investoren werden kommen, kurz darauf auch die Amerikaner. Mit der Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen kommt auch das Kapital. Mehr Flugzeuge, mehr Hotels, mehr Restaurants. Und es wird Leute geben, die kein Geld verdienen, denen das Wasser immer noch durch die Decke tropft, und die weiter über ihren Stolz hinwegsehen müssen, um sich durchschlagen zu können.

Auf dem Weg zum großen alten Kino Yara kommen wir am ehemaligen Hilton-Hotel vorbei, das heute Habana Libre heißt. Hunderte von jungen Leuten sitzen draußen auf der Straße, auf jedem erdenklichen Fleck, um den ganzen Block. Alle starren in ihre Smartphones und Tablets, mit denen sie sich in das Hotelnetz eingewählt haben, lechzend nach Informationen aus der Welt da draußen. Das Kino hingegen ist leer. Für umgerechnet 10 Cent schauen wir einen französischen Film, der in der Nachkriegszeit spielt, und im Saal ist es so heiß, dass ich fast umkippe. Ich hätte nie gedacht, dass ich mich mal nach einer Klimaanlage sehne. Aber ab und zu eine frische Brise, das hat schon was.

Quelle: http://www.zeit.de

Rundreise über Nationalpark Guanayara

Guten Tag Frau Gaito

Wir sind nun wieder zurück aus unseren Ferien!

Zusammenfassend können wir sagen, dass es super war und alles hat bestens geklappt! Nochmals besten Dank!

Details
- Transfers: Super, alles bestens organisiert!
- Hotel Saratoga: Gutes Hotel, können wir jederzeit weiterempfehlen! (Morgenbuffet und Speisekarte sind wirklich top!)
- Hotel La Moka: Ganz ok, für 3 Sterne kann man nicht mehr erwarten!
- Hotel Palacio Azul: Ganz ok, sieht von außen toll aus, innen kann man aber für 3 Sterne nicht mehr erwarten!
- Hotel Iberostar Grand Hotel Trinidad: Gutes Hotel, wollen sehr exklusiv daher kommen, sind es aber nicht!
- Hotel Paradisus Varadero Resort & Spa (Royal Service):Ganz ok! Der Strandabschnitt beim Royal Service hat Felsen und Steine. Auch das Essen im Royal Service ist nur mittelmäßig ... immer gleiches Buffet und gleiche Karte! Also 1 oder gar 2 Wochen würden wir es dort nicht aushalten!
- Rundreise: Super, alles bestens organisiert! Reiseleiter und Taxifahrer waren gut! Vielleicht müsste man zukünftig erwähnen, dass der Nationalpark "Parque Guanayara" sehr viel zu bieten hat - hier könnte man locker mehrere Tage bleiben, wenn man will inkl. Übernachtung!
- Allgemein - Sprache: Also mit Englisch kommt man gut durch, außer man ist außerhalb in kleinen Dörfern!
- Allgemein - Flughafen Ausreise: Wir waren wie geschrieben 3 Std. vorher da, was bei weitem ausreicht. 2 Std. würden ebenfalls noch genügend reichen!

Herzliche Grüße
S. S. aus Deutschland

Wandel einer Insel

Der extreme Tourismusboom der letzten Wochen und Monate hält die Bevölkerung in Kuba gerade extrem in Schach. 

Hotelkapazitäten sind unzureichend und hier und da findet man europäische Touristen, die verzweifelt regelrecht Mietwägen oder Unterkünften jagen.

Der Ansturm der Amerikaner bleibt dennoch momentan aus und die Großzahl der Besucher kommt aus Europa oder aber Kanada.

Flüge aus Deutschland sind momentan überdurchschnittlich ausgelastet und viele versuchen noch schnell letzte Plätze zu erhaschen.

Bei den Europäer scheint die Angst, eines Authentizätsverlustes von Kuba, nach der Öffnung nun außerordentlich hoch zu sein. Die Vorurteile, dass amerikanische Marken Kuba regelrecht überrollen werden und somit der wunderschöne, alte, verruchte Charm beispielsweise Havannas verloren geht, werden von den Kubanern selbst eher zwiespältig gesehen.

Das die kubanische Ökonomie dringend Devisen benötigt ist allerdings auch klar.

Wir sind gespannt, wie sich die Situation in den nächsten Monaten entwickelt.

Ist dies wirklich der "Wandel einer Insel" ?

Quelle: http://www.nzz.ch/lebensart/reise/eine-insel-im-wandel-1.18614845

Kuba im Wandel, schnell hin, bevor die Amis kommen?!

Das ist das neue Motto vieler europäischer Touristen.

Viele haben Angst, dass sich nach der Öffnung Kubas für den Amerikanischen Markt Vieles schlagartig ändert, daher ist der Touristenansturm in den letzten Monaten enorm.

Viele Europäer haben Angst vor dem Einfall der Amerikaner und wollen, wie sie sagen das „echt, das wahre Kuba“ noch erleben, bevor amerikanische Gepflogenheiten hier Einzug halten.Bild 4

Doch wie sagt man so schön, was des einen Glück ist, ist des anderen Leid...

Während sich Touristen über lange Wartezeiten bei Buchungen und über fehlende Kapazitäten, bei Hotels, Mietwägen oder auch Reiseleitern ärgern müssen, sehen es die Kubaner alles eher gelassen und sind von dem Wandel positiv betroffen.

Kubas Wirtschaft hat die Devisen bitter nötig und Viele sind sich sicher, dass durch die Übereinkunft mit den USA nun vielen besser werden wird.

Also doch dem Gro folgen, und noch schnell hin, bevor die Amis kommen?! Das bleibt in den Raum gestellt.

Ob und wie sich alles verändert, wird die Zukunft zeigen und wir werden natürlich weiterhin mitfiebern wenn es heißt „Kuba befindet sich im (hoffentlich positiven) Wandel

Lesen Sie hier mehr zum Thema unter: http://www.spiegel.de/reise/fernweh/kuba-tourismus-boom-aus-europa-und-usa-a-1034797.html

La Andariega zum wiederholten Male in der Schweiz

Im August tourt La Andariega wieder durch die Schweiz!

Wer sind „La Andariega“?Banner Tournee 2015 200x153px Querformat

La Andariega ist eine Tanz- und Theatergruppe bestehend aus 12 kubanischen Kindern zwischen 10 & 13 Jahren die auf Ihrer kleinen Tournee durch die Schweiz von 5 Betreuern umsorgt werden. Bereits 2013 wurde eine kleine Tournee mit großem Erfolg gefeiert.

Das Projekt selbst wird seit Jahren von der Kinderhilfsorganisation Camaquito unterstützt und gefördert.

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Wann und wo finden die Aufführungen statt?

  • 9.08.15 Rapperswil
  • 13.08.15 Winterthur
  • 14.08.15 Winterthur
  • 15.08.15 Winterthur
  • 18.08.15 Winterthur
  • 19.08.15 Winterthur
  • 21.08.15 Neuhausen SH
  • 22.08.15 Neuhausen SH
  • 23.08.15 Zürich

Warum Sie die Veranstaltung auf keinen Fall verpassen sollten?

Ganz einfach! Mit der Tournee im August möchten folgende Ziele erreicht werden:

  • Den Kindern die Möglichkeit für eine internationale Publikumspräsentation zu geben
  • Erreichung eines kulturellen Austausches zwischen Kuba und der Schweiz
  • Werbung generell für das Projekt
  • Gewinnung von zusätzlichen Spendengeldern zur Unterstützung des Projektes

Weitere Informationen zu Preisen etc. finden Sie unter : http://www.camaquito.org/de/projekte/kulturprojekte/