«Höhepunkte Belize»: Eine spannende Tour durch Belize

«Höhepunkte Belize»: Eine spannende Tour durch Belize

Diese abwechslungsreiche Rundreise durch Belize führt Sie zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten dieses kleinen mittelamerikanischen Landes, gelegen zwischen Mexiko und Guatemala.

Mystische Maya-Kultstätten, Schnorcheln direkt am zweitlängsten Korallenriff der Welt, abenteuerliches Cave Tubing, tropische Landschaften und die fantastische Tierwelt mit einer grossen Vielfalt an Tropenvögeln, Brüllaffen und dem heiligen Tier der Mayas, dem Jaguar: Das alles beinhaltet unsere neue Reise «Höhepunkte Belize».

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Belize City und mystische Mayastätten
Bereits in den ersten Tagen warten verschiedene Highlights auf Sie:

- Fahrt im Flussboot auf dem New River durch ein Naturschutzgebiet nach Lamanai. Begehung der mitten im Regenwald erbauten Maya-Stadt.

- Abenteuerliches Cave Tubing durch den Regenwald! In einem LKW-Schlauch sitzend, gleiten Sie auf einem ruhig fliessenden Bach durch verschiedene Höhlensysteme und bewundern im Schein der Kopflampen diese faszinierende Unterwelt.

- Besichtigung der Maya-Ruinen Xunantunich.

Guatemala, Tikal, Mayastadt, Mayapyramiden im Dschungel, Latin America Tours, ReisenAbstecher nach Guatemala zur weltberühmten Maya-Stätte Tikal
Am 4. Tag steht der kulturhistorische Höhepunkt auf dem Programm: die Besichtigung der weltberühmten Maya-Stätte Tikal inmitten der Wildnis von Guatemala. Der Nationalpark umfasst ein Areal von 576 km2 unberührten Regenwaldes mit einer unglaublichen Artenvielfalt. Neben den ca. 300 verschiedenen Vogelarten sind auch Brüllaffen oder Gruppen von Nasenbären zu beobachten. In den Wasserreservoiren leben Krokodile und natürlich ist auch der Jaguar hier zu Hause. Nur ein kleiner Bruchteil der Anlage ist freigelegt. Die vielen nicht freigelegten Pyramiden findet man in Form von Steinhaufen, die grösstenteils mit Regenwald überwachsen sind. Die freigelegten Bauwerke strahlen dafür umso mehr mit ihrer enormen Grösse und Schönheit, so dass die ehemalige Macht dieser Grossstadt sofort spürbar wird.

Belize, South Water Caye, Insel, Trauminsel, Robinsoninsel, Latin America Tours, ReisenKaribikfeeling auf der Insel South Water Caye
Zur Entspannung bietet sich eine Fahrt ans Karibische Meer an. Hier geht es mit dem Boot zur traumhaften Insel South Water Caye. Auf dieser Robinsoninsel locken feine Sandstrände und Kokospalmen zum Relaxen und Schwimmen.

Einblick in die naturbelassene Lebensart sowie die fantastische Tierwelt
Auf dem Cacao Trail ins Maya-Kernland werden der Kakaobauer Eladio Pop und seine Plantage besucht. Der Kakao hat für die Maya-Familien einen sehr hohen Stellenwert und seine Geschichte reicht weit in die Vergangenheit zurück. Zum Abschluss besuchen Sie den beliebten Belize Zoo, welcher im Jahr 1983 gegründet wurde. Er hatte ursprünglich den Zweck, eingefangenen Wildtieren nach Abschluss einer Serie von Dokumentarfilmen ein Refugium zu bieten. In den Folgejahren erkannte man die Notwendigkeit, der einheimischen Bevölkerung die Tierwelt ihres Landes näher zu bringen. Bis heute beherbergt der Belize Zoo ausschliesslich einheimische Tierarten. Der Zoo ist ca. zwölf Hektar gross und es können rund 125 verschiedene Tierarten aus der Region besichtigt werden.

Unsere neue 8-tägige Englisch geführte Gruppenreise findet einmal im Monat statt und fasst maximal 12 Teilnehmer. Nach der Rundreise empfehlen wir zur Erholung eine Badeverlängerung an den karibischen Stränden der Insel Ambergris Caye.

Fragen Sie diese Reise direkt im Online-Reiseplaner an oder kontaktieren Sie uns für eine individuelle Beratung.

Désirée Gaito, Reiseexpertin & Belize-Fan

Gruppenrundreise La Vida Cubana Intensiv

Sehr geehrte Frau Gaito,

Wir sind wieder gut aus Kuba zurück und ich möchte Ihnen und Ihrem Büro vielmals für diese wunderschöne Reise danken.
Leider hat das Wetter nicht ganz so mitgespielt, aber ansonsten war es einfach perfekt.

Dominorunde der Herren

Dominorunde der Herren

Wir würden sofort wieder fahren! Die Gruppenrundreise La Vida Cubana Intensiv war sehr vielseitig und wir konnten auch die Menschen vor Ort kennenlernen – ein großes Plus!

Natürlich gefällt eine gut geführte Reise mit Reiseleiter - und hier ist es mir ein besonderes Bedürfnis mich nochmals bei Jorge C. zu bedanken.
Er hat es verstanden mit seinem freundlichen und gewinnenden Wesen und seinem Wissen zu begeistern.
Er hat perfekt für einen reibungslosen Ablauf gesorgt, war maximal engagiert und hatte auch auf jede Frage eine Antwort.
Auch schwierigen Themen wich er niemals aus – einfach super!

Nicht zu vergessen möchte ich auch unseren Fahrer Alfonso B. danken.
Er hat uns diese 2 Wochen absolut sicher und souverän über die manchmal schwierigen kubanischen Straßen chauffiert. Auch er war immer freundlich und Feierabend war ihm ein Fremdwort - Ein nicht nur perfekter Fahrer!

Blumenmarkt Altstadt

Blumenmarkt Altstadt

Ich darf Sie bitten, diese Informationen nach Kuba weiterzuleiten, und CubaReal Tours! Die Gruppenrundreise La Vida Cubana Intensiv war perfekt! Machen Sie einfach so weiter, wie wir es auf dieser Rundreise kennenlernen durften.

Nochmals vielen herzlichen Dank dafür!

R. M. aus Deutschland

Kubaner Natur&Tiere

Sehr geehrte Frau Gaito,

wir sind seit zwei Wochen zurück in der Schweiz. Es waren schöne 3 Wochen in Kuba, wir haben sehr viel erlebt und sind froh, dass wir die einwöchigen Badeferien in Varadero noch eingeplant haben.

Kuba ist ein tolles Land! Man könnte Wochen darin herumreisen und hätte wohl immer noch nicht alles gesehen. Was uns besonders gefallen hat - insbesondere vergleichen mit anderen Ländern dieser Welt - ist der Respekt vor der Natur und den Tieren, die die Kubaner immer an den Tag legen. Sogar die kleinen Kinder lernen, dass die Fischerei nachhaltig sein muss, dass die Meere sauber bleiben müssen und dass auch das tote Tiere Respekt verdient. Hier könnten (fast) alle asiatischen Länder viel lernen!

Die Reise hat uns großen Spaß gemacht - die Zusammenstellung war einfach Spitze - vielen herzlichen Dank! Danke für die Vorschläge, danke für die Organisation und danke für die Durchführung.

Natürlich ist uns als viel reisende, verantwortungsbewusste Personen klar, dass nicht immer alles gut läuft während einer solchen Reise. Auch hatten Sie - und unsere Freunde - uns gewarnt, dass gerade Kuba Geduld braucht. Da wir ja in den Ferien waren, und also auch Geduld hatten, war das nicht so ein Problem.

Ein letzter Punkt noch: Schweizer Franken kennt kaum jemand in Kuba, außerhalb der größeren Resorts und Städte. Die Banken, die die Währung kennen, haben nicht immer offen oder haben ,,gerade keine Internetverbindung", so dass das Wechseln ein Problem werden kann. Wir würden heute empfehlen, einfach Euro als Bargeld mitzunehmen, keine Schweizer Franken.

Es bleibt uns, Ihnen von Herzen alles Gute zu wünschen, für die tolle Organisation und Betreuung im Vorfeld der Reise, vielen Dank.

Freundliche Grüße,

E. G. aus der Schweiz

Biobauern in Kuba

Stromausfälle, kaum Treibstoff, kein Dünger: Aus der Not heraus erfanden Kubas Bauern ökologische Anbaumethoden. Eine Riesenchance, die wenige von ihnen erkennen.

Stolz hält Fernando Donis einen frischen Kohlkopf in der Hand. Tonnenweise verkauft er davon jedes Jahr an den Staat. Er ist stolz auf die Erträge seiner Finca Cayo Piedra. Kürbisse, Maniok, Bananen, Cashew – die Ernte ist dieses Jahr mehr als üppig. Auch Pferde, Hühner und Hasen hält der kubanische Bauer – und das ganz ohne die Techniken der modernen Landwirtschaft.

"Am Anfang war das nicht ganz freiwillig", muss Donis zugeben. "Die Spezialperiode zwang uns dazu." Eine Zeit Anfang der neunziger Jahre, in der Kuba eine seiner schwersten Wirtschaftskrisen erlebte. Der wichtigste Handelspartner, die Sowjetunion, war weggebrochen. Mit dem Zusammenbruch anderer sozialistischer Bruderstaaten fielen Absatzmärkte weg. Das traf neben Industrie und Verkehr vor allem die Landwirtschaft, die sich bis dahin fast nur auf Zuckerrohr- und Tabakanbau konzentriert hatte.
Bauer in Viñales
Auch Treibstoff, synthetische Dünger und Pflanzenschutzmittel auf Erdölbasis kamen wegen des US-Embargos nicht mehr ins Land. Die Insel produzierte die geringste Menge an Nahrungsmitteln pro Kopf in ganz Lateinamerika und stand kurz vor einer Hungersnot. Denn bis zum Zerfall der Sowjetunion wurde der größte Teil der Lebensmittel importiert. "Langsam begannen wir, fruchtbaren Boden zurückzugewinnen, unser eigenes Saatgut herzustellen und natürliche Wege zu finden, um Pflanzen vor Schädlingen zu schützen", sagt Fernando Donis. Weg also von der "traditionellen" Landwirtschaft, wie hier die Praktiken in Sowjetzeiten genannt werden.

Im Nachhinein eine glückliche Fügung. "Hätten wir damals so weitergemacht, hätten wir bald Böden gehabt, auf denen nichts mehr gewachsen wäre", meint der Mitte 40-jährige. Heute wird beinahe jeder Acker Kubas aus westlicher Sicht, wo die industrielle Landwirtschaft Standard ist, nach ökologisch nachhaltigen Kriterien bearbeitet.

Mit beinahe sagenhaftem Erfolg. Nach Angaben der Welternährungsorganisation FAO stieg der Pro-Kopf-Ertrag auf Kuba in den folgenden Jahren (1996 bis 2007) um 4,2 Prozent jährlich und übertraf damit sogar die Ernte zu Sowjetzeiten. 2013 bescheinigte die FAO der Insel als einzigem Land der Region, den Hunger besiegt zu haben.

Wie war das möglich? "Not macht bekanntlich erfinderisch", sagt Friedrich Leitgeb, Agrarwissenschaftler an der Universität für Bodenkultur Wien, der bei der Erforschung der kubanischen Landwirtschaft auf viele einfache wie geniale Innovationen gestoßen ist.

Pilze und Regenwürmer statt Pestizide und Kunstdünger
Mikroorganismen als Schädlingsbekämpfer beispielsweise. Regelmäßig marschiert Bauer Donis von seinem Hof aus viele Kilometer in den angrenzenden Wald, kämpft sich durch Dornen und Dickicht, und sucht nach einem bestimmten Pilz, der unter der obersten Laubschicht in halb verrottetem Waldboden wächst. Gemischt mit Brot, Milch, Joghurt, Zuckerrohrmelasse und Reisspelzen wird daraus ein Nährmedium – Donis Starterkultur an Mikroorganismen. Nach 21 Tagen anaerober Gärung bringt er die Mixtur auf die Felder aus und verhindert so, dass sich Viren oder andere Pilze wie Mehltau auf seinen Äckern breit machen können.

Auch Regenwürmer leisten ihm wertvolle Viñales, TabakabauerDienste. In seinem Wurmkomposter lässt er sie Dünger für sich herstellen. Dazu setzt er speziell gezüchtete Kompostwürmer, die Red Wiggler, in Kästen voll Dung und Pflanzenabfall, überzieht das Ganze mit einer Plastikfolie und hält es feucht. Das Resultat nach wenigen Wochen: dunkelbraune stickstoffreiche Erde – ein Booster für sein Gemüse. Landesweit finden sich unzählige staatlich geförderte Wurmfarmen, tonnenweise gefüllt mit dem Wurm-Abfall-Gemisch.

Auf der Finca von Fernando Donis steht direkt neben dem Wurmkompost eine selbst gebaute Biogasanlage. Weil auf Kuba während der schweren Wirtschaftskrise ständig für Stunden der Strom ausfiel, suchte er nach Alternativen: Er kam auf Methangas als Energielieferant. Um es herzustellen, verdünnt er Gülle mit Wasser, füllt das 1:4-Gemisch in Betonbehälter und deckt sie mit Folie ab. Darin beginnen die Bakterien ihr Zersetzungswerk. "Nach drei bis vier Tagen entsteht Methan, ein hochwertiger Brennstoff, den wir über die Schläuche hier abzapfen", schwärmt er. Der Dung von zwei, drei Kühen pro Tag reicht, um fünf Stunden zu kochen oder das Haus zu beleuchten. Und übrig bleibt: bester biologischer Dünger. So schließt sich der Kreislauf.

Quelle: http://www.zeit.de

Wandel einer Insel

Der extreme Tourismusboom der letzten Wochen und Monate hält die Bevölkerung in Kuba gerade extrem in Schach. 

Hotelkapazitäten sind unzureichend und hier und da findet man europäische Touristen, die verzweifelt regelrecht Mietwägen oder Unterkünften jagen.

Der Ansturm der Amerikaner bleibt dennoch momentan aus und die Großzahl der Besucher kommt aus Europa oder aber Kanada.

Flüge aus Deutschland sind momentan überdurchschnittlich ausgelastet und viele versuchen noch schnell letzte Plätze zu erhaschen.

Bei den Europäer scheint die Angst, eines Authentizätsverlustes von Kuba, nach der Öffnung nun außerordentlich hoch zu sein. Die Vorurteile, dass amerikanische Marken Kuba regelrecht überrollen werden und somit der wunderschöne, alte, verruchte Charm beispielsweise Havannas verloren geht, werden von den Kubanern selbst eher zwiespältig gesehen.

Das die kubanische Ökonomie dringend Devisen benötigt ist allerdings auch klar.

Wir sind gespannt, wie sich die Situation in den nächsten Monaten entwickelt.

Ist dies wirklich der "Wandel einer Insel" ?

Quelle: http://www.nzz.ch/lebensart/reise/eine-insel-im-wandel-1.18614845